Bekannte Therapiemöglichkeiten

Hämorrhoiden Analfissur Perianalthrombose und thrombosierter
Hämorrhoidalprolaps

  1. Lokale Präparate
  2. Injektionsbehandlung
  3. Gummiligatur
  4. Infrarotkoagulatur
  5. Lasertherapie
  6. Kryotherapie
  7. Analdilatation
  8. Sphinkterotomie
  9. Hämorrhoidektomie
  10. Stapler-
    Hämorrhoidektomie
  11. Ligatur der
    Art.hämorrhoidalis


  1. Lokale Präparate und Laxantien
  2. Infiltrationsbehandlung mit Lokalansästhetikum und Verätzung mit Silbernitratlösung
  3. Chininlösung
  4. Analdehnung
  5. Sphinkterotomie mit und ohne Fissurektomie
  6. Nitroglycerin-Applikation


  1. Konservative Behandlungen
  2. Operative Behandlungen
    • Incision u. Thrombektomie
    • Excision
    • Hämorrhoidektomie
    • Dilatation

Jeder auf diesem Gebiet Tätige kennt die Vor- und Nachteile dieser umfangreichen Therapiemöglichkeiten. Häufig ist eine einzige dieser Behandlungsmethoden zur Heilung nicht ausreichend.

Ein Großteil dieser Erkrankungen hat auch eine Tendenz zur Spontanheilung, jedoch ist diese meist langwierig und verbunden mit heftigen Beschwerden. Obwohl die Ursachen nicht eindeutig geklärt sind, steht fest, daß ein dauernd erhöhter Muskeltonus im Analkanal bei allen diesen Erkrankungen eine wensentliche Rolle bei der Entstehung spielt.

Mit der Kombination von Kälte und Dehnung steht eine wirksame Therapie zur Verfügung, um die Beschwerden der Patienten schnell und nebenwirkungsfrei zu lindern und den Heilungsprozeß zu beschleunigen.

Dies geschieht durch Kälteanwendung bis minus 15° Celsius und leichte Dehnung auf 15 mm mittels des Stabes. Anwendungsdauer ca. 5-10 Minuten, 2-3 mal täglich, wodurch der venöse Rückstrom verbessert und die arterielle Blutzufuhr gedrossselt wird sowie erhöhter Muskeltonus gesenkt wird. Diese Kombinationstherapie zeigt eine positive Wirkung bei analen Schmerzen, Entzündungen, Blutungen und Juckreiz sowie begleitender Obstipation.

Neben den genannten Behandlungsmethoden wird der physikalischen Therapie mit Dehnung und Kälte eine zunehmende Bedeutung als konservative Therapiemöglichkeit beigemessen, weil sie erfolgreich ist, nebenwirkungsfrei und bestens zur Eigenanwendung durch den Patienten in häuslicher Umgebung.